Menü

Firmen, Unternehmen, Onlineshops und immer mehr Privatpersonen wollen im Internet mit einer eigenen Website vertreten sein. Während Privatpersonen mehr oder weniger aus Spaß an der Freude eine Internetseite online stellen, gehört ein gut durchdachter und aufgebauter Internetauftritt für Firmen mittlerweile einfach dazu. Firmen, die keine Website haben, fallen bei vielen potenziellen Käufern unten durch, da sich diese zum großen Teil online über die Angebote von Unternehmen und Shops informieren möchten. Wer hier nicht mitmacht, verzichtet freiwillig auf einen beträchtlichen Teil seiner möglichen Kunden.

Grundlegendes vor der Webseitenerstellung

Bevor es an die Programmierung einer Website für ein Unternehmen gehen kann, muss zunächst einmal festgelegt werden, wie der Internetauftritt grundlegend gestaltet werden soll. Dabei sollte man sich in erster Linie an den Produkten oder Dienstleistungen, die angeboten werden, sowie am Geschmack der zu erreichenden Zielgruppe orientieren. Die Seite einer Detektei, die die Dienste ihrer Wirtschaftsermittler offerieren möchte, sollte zum Beispiel seriös und gediegen wirken, nicht bunt und grell.

Letzteres würde sich eher für die Homepage eines Modelabels anbietet, welches Bekleidung vorwiegend für Jugendliche herstellt und anbietet. Auf Websites, deren vorrangige Zielgruppe Jugendliche sind, sollten im Übrigen immer Links und Share-Buttons zu diversen sozialen Netzwerken, etwa Twitter oder Facebook, eingebaut werden, da diese Nutzergruppe gerne möglichst alles mit ihren Freunden teilt. Dazu gehört natürlich die coole Modeseite, auf der sie gerade surfen.

Wieder anders sieht es aus, wenn auf einer Seite gebrauchte Autos gekauft und verkauft werden sollen. Hier spielt vor allem die Bedienbarkeit durch die Nutzer eine Rolle, denn diese sollen ja schließlich ihre Gebrauchtwagen dort anbieten oder sich über die Seite ein solches Fahrzeug kaufen. Dies kann nur dann funktionieren, wenn die dazu jeweils notwendigen Schritte möglichst einfach – auch für Laien – durchzuführen sind.

Blogger haben wieder andere Ansprüche an eine Website. Hier kommt es vor allem darauf an, dass Texte, Bilder und andere Inhalte möglichst unkompliziert eingestellt, verändert und wieder entfernt werden können. Zudem soll Besuchern von Blogs die Möglichkeit gegeben werden, Kommentare und Anregungen zu hinterlassen.

Die Plattform macht’s

Eine Website sollte leicht zu erstellen und noch leichter zu warten und zu pflegen sein. Wie leicht hängt in erster Linie von der Plattform ab, auf der der Internetauftritt aufbaut. Je nach Zweck der Seite gibt es verschiedene Plattformen zu Auswahl. Sollen hauptsächlich Informationen verbreiten werden, bietet sich eine Bloggingplattform, wie zum Beispiel WordPress, an. Hier können Inhalte schon nach kurzer Einrichtungszeit ohne großen Aufwand eingestellt werden. Auch der Suchmaschinengigant Google bietet ein solches System an, welches sogar noch einfacher zu bedienen als, als WordPress. Dafür müssen Abstriche bei den Gestaltungsmöglichkeiten gemacht werden. Für Firmenwebsites eignen sich solche Systeme allerdings nur bedingt und für Onlineshops sind sie gänzlich ungeeignet. Für Letztere gibt es spezielle Shopsoftware, die auf einem Server installiert werden muss. Danach können sofort Artikel und weitere Inhalte eingestellt werden. Mithilfe solcher Shopsysteme können auch kleine Firmen, wie zum Beispiel Trauring Manufakturen, ihre Produkte schnell und ohne allzu große Probleme über das Internet anbieten. Mit etwas technischer Versiertheit müssen dazu nicht einmal die Dienste eines Webdesigners in Anspruch genommen werden.

Natürlich kann aber auch ganz auf vorgefertigte Plattformen verzichtet werden. In diesem Fall wird die Webseite von Grund auf neu programmiert. Dies hat den Vorteil, dass sie voll und ganz an die Bedürfnisse des Seitenbetreibers angepasst werden kann. Dies gilt natürlich auch für das Design, weshalb es in diesem Fall besonders leicht fällt, sich von der Konkurrenz abzusetzen. Sinn macht dies vor allem dann, wenn auf der Seite etwas angeboten werden soll, was es auf etlichen anderen Seiten auch gibt, wie zum Beispiel Schuhe. Ist der Onlineshop dann besonders schön anzusehen, kann das durchaus für den einen oder andern Kunden den Ausschlag geben, auch hier einzukaufen. Auch Unternehmen lassen ihren Webauftritt in der Regel grundlegend neu erstellen und machen ihn so zu einem Teil ihrer Corporate Identity.

Ohne Inhalte geht es nicht

Den Besuchern einer Website kann man nicht genug Informationen bieten. Je mehr sie finden, desto länger bleiben sie. Deshalb kommt es ganz besonders auf gute Inhalte an. Gut geschriebener Content macht selbst eine Seite, auf der jemand über seine letzte Grillparty berichtet, für Außenstehende interessant. Selbst gilt für Blogs, die von Privatleuten betrieben werden. Wer gut schreiben kann und allgemein guten und interessanten Content anbietet, hat meist schon nach kurzer Zeit eine große Leserschar. Hier bietet es sich dann auch an, einen Newsfeed, zum Beispiel RSS, auf der Seite zu integrieren, um den Besuchern das Erscheinen neuer Artikel ohne großen Aufwand ihrerseits anzeigen zu können.

Um einiges wichtiger sind Inhalte natürlich dann, wenn über eine Seite etwas verkauft werden soll. Hierbei gilt, je kostspieliger die angebotenen Waren sind, desto mehr Informationen erwarten die potenziellen Kunden. Wer beispielsweise mit dem Gedanken spielt, sich eine edle Abzugshaube für die Küche zu gönnen, möchte soviel wie möglich darüber erfahren, bevor er sie kauft. Das muss sich dann nicht auf die Dunstabzugshaube selbst beschränken, sondern kann auch Informationen zu deren Hersteller beinhalten. Auch die Meinung von Kunden, die diesen Artikel schon gekauft haben, gehört auf eine solche Seite, da sie die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen kann. Auch auf Unternehmenswebsites spielen Inhalte eine sehr große Rolle. Der Besucher einer solchen Seite möchte schließlich etwas Interessantes über das jeweilige Unternehmen erfahren, etwa weil er sich dort bewerben möchte oder mit dem Gedanken spielt, eines ihrer Produkte zu erwerben.

Beim Websitebau an Suchmaschinen denken

Da die meisten Besucher eine Website über eine Suchmaschine erreichen, spielt die Suchmaschinenoptimierung natürlich eine gewichtige Rolle. Je größer die Konkurrenz, desto wichtiger sind SEO-Maßnahmen, um sich gegen sie behaupten zu können. Nicht nur in hart umkämpften Segmenten, wie zum Beispiel Seiten, die kostenlose Wohnungsinserate anbieten, sollten sie deshalb schon bei der Programmierung der Website berücksichtigt werden. Onlineshops, die nicht suchmaschinenoptimiert worden sind, haben in der heutigen Zeit eigentlich überhaupt eine Chance mehr, sich gegen Mitbewerber zu behaupten. Im Rahmen der Webseitenerstellung spielt vor allem die sogenannte Onpage Suchmaschinenoptimierung eine Rolle. In erster Linie betrifft das den Aufbau von Texten und Artikeln, die auf der Website erscheinen sollen. Hier kommt es vor allem auf einen passenden Titel an, der den Inhalt des Artikels beschreibt und neugierig auf ihn macht.

Immer an den Besucher denken

Suchmaschinen sind wichtig. Noch wichtiger aber sind die Webseitenbesucher. Deshalb sollte auf sie auch besonderes Augenmerk gelegt werden. Wird den Besuchern ein gewisser Mehrwert geboten, kann es sogar sein, dass man sich als Webseitenbetreiber wenig Gedanken über Suchmaschinenoptimierung machen muss. In dieser Hinsicht besonders hilfreich ist es, wenn man die Möglichkeiten des Web 2.0 nutzt. Follower auf Twitter und Freunde bei Facebook sind mittlerweile fast mehr wert, als ein gutes Ranking bei den Suchmaschinen. Nutzer sozialer Netzwerke, die sich zum Beispiel lobend über die Wasserbetten eines Onlineshops äußern, sind die beste Werbung und sorgen sicher für mehr Interessenten an den Betten, die auf dieser Seite angeboten werden. Deshalb sollte bei der Erstellung der Website auch daran gedacht werden, Möglichkeiten zur Interaktion mit den Besuchern und für die Besucher untereinander mit einzubauen. Foren und eine Kommentarfunktion bieten sich hier vor allem an.

Websites aus Kostengründen selbst erstellen?

Das Erstellen einer Website durch eine professionelle Agentur ist zugegebenermaßen kein billiges Vergnügen. Nicht wenige Firmen oder Shopbetreiber spielen deshalb mit dem Gedanken, diese Ausgaben einzusparen und versuchen selbst, ihre Website zu erstellen. In den meisten Fällen geht dieser Schuss natürlich nach hinten los, denn der Internetauftritt eines Onlineshops, etwa für Hot Tubs, ist etwas ganz anderes, als eine kleine private Homepage, die nur eine Handvoll Besucher hat und über die vor allem nichts verkauft werden soll. Hier spielt es nämlich keine Rolle, ob die Seite für jeden Besucher fehlerfrei zu betrachten und bedienen ist oder ob die Seitenbesucher schon nach wenigen Sekunden den Rückzug antreten, weil an allen Ecken bunt vor sich hin blinkt. Bei Onlineshops sieht das natürlich ganz anders aus. Funktioniert der Webauftritt hier nicht perfekt, suchen sich die potenziellen Kunden ganz einfach einen anderen Anbieter, bei dem sie kaufen können.

Mehr oder weniger dasselbe gilt auch für Websites von Unternehmen, die direkt über ihren Internetauftritt nichts verkaufen. In diesen Fällen wird die Homepage von den Besuchern oftmals als Visitenkarte des Unternehmens verstanden. Die Firmenwebsite spielt bei der Außendarstellung eine entscheidende Rolle dabei, ob Kunden mit dem Unternehmen in Kontakt treten oder eben nicht. Wirkt die Seite einer Versicherungsgesellschaft zum Beispiel sehr chaotisch, werden viele Besucher Abstand davon nehmen, hier eine Versicherung abzuschließen, da sie unbewusst von der Seite auf die Arbeitsweise des betreffenden Unternehmens schließen. Und eine chaotisch arbeitende Versicherung möchte natürlich niemand haben.

Aus oben genannten Gründen sollten Firmen also immer auf die Dienste von Fachleuten zurückgreifen, wenn es darum geht, den eigenen Internetauftritt zu erstellen oder grundlegend neu zu gestalten. Die damit verbundenen Vorteile enden übrigens nicht damit, dass die Seite online gestellt wird. Auf Wunsch kümmern sich diese Agenturen auch später noch um die Pflege der Seite, etwa indem sie neue Inhalte einstellen und Fehler abstellen. Würde das Unternehmen, der der Webauftritt gehört, diese Arbeiten selbst durchführen müssen, müsste in der Regel ein Arbeitnehmer speziell hierfür abgestellt werden, der den ganzen Tag am Computer sitzt und die Firmenhomepage in Schuss hält. Auf die Dauer ist dies die kostenintensivere Lösung.